1. Heilsame Klänge – Heilung mit Klang

Grundsätzliches zum heilsamen Umgang mit Klang

Klänge können gut tun, sie können verzaubern und entspannen. Diese Erfahrung hat wohl jeder Mensch schon einmal gemacht.

Aufgrund dieser Erfahrung entwickelten sich verschiedene Methoden, mit Musik und Klang Heilwirkungen zu erzeugen. Musik – und Klangtherapie ist wohl eine der ältesten Heilkünste der Menschheit.

Der Begriff Klang-„Therapie“ oder Klang –„Heilung“ wird meist benutzt, wenn Klänge gezielt eingesetzt werden:

Es werden in der Klang-„Therapie“ Klänge im Raum um die Menschen (in der Aura) gespielt sowie direkt auf dem Körper. Dabei übertragen sich die die Schwingungen der Klänge auf Körper und Seele und entfalten ihre heilsame Wirkung.

Warum ich die Begriffe „Klangtherapie“ und „Klangheilung“ in Anführungszeichen gesetzt habe, hat den Grund, dass ich dem Missverständnis vorbeugen möchte, dass es sich hier um eine kausale (wenn…dann) Heilmethode handelt nach dem Motto: wenn ich diesen Klang oder jenen Klang erfahre, dann geht dieser bestimmte Schmerz weg oder dann heilt dieses Organ oder ….

Es geschieht etwas Heilsames – ja. Aber eine Klangbehandlung gibt kein Gesundungsversprechen und ersetzt auch keine ärztliche Behandlung.

Wie ich persönlich mit den Klängen umgehe und wie ich Klangbehandlungen verstehe und erlebe beschreibe ich näher unter 2. und 3.

2. Mein Welt – und Menschenbild als Voraussetzung für die Art meiner Klangheilarbeit:

Für mich gibt es nicht auf der einen Seite die Heilerin / den Heiler und auf der anderen Seite die PatientIn oder KlientIn. Für mich steckt in jedem Menschen ein innerer Heiler / eine innere Heilerin. Ich könnte auch sagen: ein göttlicher Kern, eine tiefe innere Weisheit, zu der wir lediglich manchmal die Verbindung verlieren.

Wenn ich Menschen Klangbehandlungen gebe, verbinde ich mein göttliches Selbst mit ihrem göttlichen Selbst, das die Führung übernimmt. Ich vertraue auf diese Führung während der Klangbehandlung. Und so kann auch der Heilung suchende Mensch sich wieder an seine urspüngliche Lebensenergie anschließen, - die Selbstheilungskräfte werden gestärkt und blockierte / gestörte Körper – und Seelenebenen finden wieder in ihre ursprüngliche Schwingung zurück.

Es ist ein ständiges Miteinander – Unterwegs – Sein, eine gemeinsame Reise, ein immer wieder neues Staunen über die heilsame Kraft der Klänge und die Kraft des eigenen göttlichen Kerns.

Heil sein heißt für mich verbunden sein, verbunden mit diesem göttlichen Kern in allem Lebendigen. Heil sein ist also nicht unbedingt gleichzusetzen mit körperlicher Gesundheit oder Unversehrtheit. Bei manchen Erkrankungen geht es vielleicht auch eher darum, sie zu integrieren, mit ihnen mitzuschwingen. Und manchmal geschieht dann auch auf der körperlichen Ebene eine tiefgreifende Verwandlung. Aber das ist meiner Überzeugung nach nicht machbar sondern ein Geschenk.

 

3. Zur METHODE und den möglichen „WERKZEUGEN“ der Klangheilung

(wie ich sie verstehe, erprobt habe und ausübe):

METHODE:

Zur Methode meiner Klangheilung möchte ich nicht viel schreiben. Aber dieses Wenige ist mir entscheidend wichtig und der Kern meiner Arbeit:

Ich habe keine Methode, weil es nach meiner Klangheilungserfahrung von 20 Jahren keine geben kann.

Es gibt meines Erachtens keine allgemein gültige Klangheil-Methode, die für jeden Menschen stimmt. Jeder Mensch bringt ein anderes Schwingungsmuster mit, auf das ich nur dann heilsam einwirken kann, wenn ich mich ganz mit diesem Menschen verbinde, wenn ich zum Kanal werde. Dann aber greife ich treffsicher zu den für diesen Menschen gerade in diesem Moment wichtigen und richtigen Klang-Instrumenten bzw. Tönen, was mir die Resonanz zeigt.

Vorab kann und sollte ich ein Handwerk erlernen. Das sind die Erfahrungen, das Wissen und der Umgang mit den unten aufgelisteten „Werkzeugen“, Klangebenen und Inhalten. Darüber hinaus aber muss ich mich ganz auf die Intuition, auf die Verbindung von Seele zu Seele, von Lebensenergie zu Lebensenergie verlassen und aus ihr heraus wirken. Es ist eine Haltung, die ich einnehme und eine Absicht, mit der ich die Klänge schicke: möge Heilung geschehen!

WERKZEUGE“ der Klangheilung:

1) mit der Stimme, dem ureigenen uns innewohnenden wundervollsten Instrument:

2) mit Klangschalen

Klangschalen haben die Fähigkeit Schwingung um und im Körper in konzentrischen Kreisen zu übertragen – wie wenn wir einen Stein ins Wasser werfen und die Wellen sich in immer größeren Ringen fortsetzen. So übertragen sich die Schwingungen sehr sanft und doch kraftvoll auf Körper und Seele.

3) mit Heil-Stimmgabeln (Phonophoresetherapie)

Es gibt verschiedene Arten von Heilstimmgabeln. Einige werden in der Aura gespielt, andere direkt auf dem Körper. Die Arbeit mit den Körper-Stimmgabeln ist meiner Erfahrung nach wie Akkupunktur mit Klang. Die Vibrationen dringen sehr tief in den Körper bis in tiefste Schichten.

4) mit Monochord und Behandlungsharfen

Saiteninstrumente wie Monochord oder archaische Harfen umhüllen den Menschen, wiegen und besänftigen uns, können uns aber auch in unsichtbare Welten, in Träume und Visionen führen. Sie entwickeln einen extrem großen Obertonreichtum, der unsere Seele beglückt. Verstärken wir beim Spielen einzelne Obertöne noch mit der Stimme, verstärkt sich dieser Effekt.

5) mit weiteren archetypischen Klanginstrumenten

z.B.: Oceandrum, schamanische Trommel, indianische Trommel, Sansula, Gong, Röhrenglocken, Heilklangspiele (Shantis, Koshis)

Jedes dieser Instrumente bringt etwas anderes in Schwingung und kann heilsam in die Klangtherapie mit einbezogen werden – je nachdem, was ein Mensch gerade braucht.